Honigfrühstück in Borstel

Presseerklärung

Zu einem süßen Honigfrühstück folgten am vergangenem Sonntag etliche Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Susanne Menge ins anheimelnde Ambiente des Alten Forsthauses in Borstel, jetzt genutzt als Konzerthaus des Musikensembles L’Art pour l’Art.

An diesem Tag jedoch war der Konzertsaal umgewidmet und lud mit frischen Brötchen, Butter und Kaffee zu einer Verköstigung diverser unterschiedlicher Sorten Honig ein. Kein Wunder, dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war!

Während des Frühstücks entführte der ortsansässige Imker Timo Futh die Anwesenden mit einem äußerst informativen und kurzweiligen Vortrag in das Reich der Bienen. Über das Leben im Bienenstock mit dem Zusammenwirken von Königin, Drohnen und Arbeitsbienen ging es weiter zum inneren Aufbau der Behausung, die die Imker Beute nennen. Was tun die Bienen darin und wie kommt es schließlich dazu, dass der Imker in der Regel zweimal bis zum Ende des Bienenjahres im August Honig ernten kann? Daraus ergab sich die Frage, wo die Bienen heutzutage ihre Nahrung aufnehmen bzw. nicht mehr finden, weil z.B. Mais-Monokulturen nichts bieten, andere bienenfreundliche Pflanzen aber immer mehr verschwinden, weil sie die moderne konventionelle Landwirtschaft stören. Dazu gefährden eingeschleppte Schädlinge wie die Varroamilbe die Bienen zusätzlich. Hier ist die Honigbiene auf die Hilfe des Imkers angewiesen. Ohne ihn könnte sie nicht mehr überleben. Deshalb ist es erfreulich, dass sich immer mehr Menschen für die Imkerei interessieren. Dieses Interesse wurde auch bei zahlreichen Teilnehmern des Honigfrühstücks geweckt, wie dem Staunen und den Fragen der Anwesenden deutlich zu entnehmen war. Herr Futh verwies in diesem Zusammenhang auf das Wissen des Imkervereins und die Risiko-Absicherung durch eine Mitgliedschaft.

Während der Imker sich im Anschluss sein Honigbrötchen schmecken ließ, moderierte Susanne Menge die Fragen der Teilnehmer*innen. Sie ließ keinen Zweifel daran, dass es kommunale Aufgabe sei, sich für die Bienengesundheit und damit für Biodiversität mit Naturschutz zu engagieren.

LarsWirnhier
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