Kreative Ideenimpulse für ein lebenswertes Winsen

Presseerklärung


Unter dem Titel „kreativ:LABOR Oldenburg – Idee für Winsen“ lud Bürgermeisterkandidatin Susanne Menge am 11. Mai 2019 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem spannenden Vortrag von Initiatorin Susan Mertineit im Winsener Marstall ein. Im Anschluss präsentierten Astarte und Ciro-Andreas Buono von der Winsener Innovationsberatung Vilicon & Salley digitale Konzepte für die Zukunft der Region.

Kreativ:Labor

Winsen, 19. Mai 2019 – „Kreativität trifft Wirtschaft“: Die Einladung von Bürgermeisterkandidatin Susanne Menge versprach einen spannenden Einblick in die Gestaltung von Möglichkeitsräumen in Städten wie Oldenburg und Winsen. Trotz des schönen Wetters fanden sich knapp 40 Winsener im Marstall ein, um von kreativ:LABOR-Gründerin Susan Mertineit zu erfahren, was sich hinter Schlagworten wie „Kreativwirtschaft“ und „Co-Working-Space“ verbirgt – und wie sie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung auch in kleinen Städten und ländlichen Regionen voranbringen können.

Sie wurden nicht enttäuscht: Mertineit plauderte aus dem Nähkästchen und nahm die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise von den ersten Treffen in einem abbruchreifen Gebäude bis zum heutigen kreativ:LABOR, das von Kreativen und Unternehmen gleichermaßen als Ideeninkubator geschätzt wird. Mertineit freute sich besonders darüber, dass sie mit dem kreativ:LABOR jungen Start-ups und Initiativen ein Sprungbrett bieten kann, beispielsweise dem Kreativ-Netzwerk Cre8. „Gerade ehrenamtliche und nicht-kommerzielle Initiativen haben es schwer, erschwingliche Räume für ihre Arbeit zu finden. Dabei sind sie für die Entwicklung einer Region immens wichtig“, so Mertineit. Daher wolle man insbesondere ihnen einen Raum für experimentelle und unkonventionelle Ideen zur Verfügung stellen.

Ungewöhnliche Ideen brachten auch Astarte und Ciro-Andreas Buono mit in den Marstall. Die Gründer der Winsener Innovationsberatung Vilicon & Salley zeigten mit konkreten Ideenansätzen, dass die Digitalisierung eine Vielzahl von Chancen für ländlich geprägte Regionen in sich birgt.

In einem kurzweiligen und humorvoll bebilderten Vortrag skizzierten sie digitale Konzepte aus den Bereichen Bildung, Verkehr, Gesundheitswesen und Einzelhandel. So könne beispielsweise der öffentliche Nahverkehr immens von innovativen Ansätzen, wie sie der privatwirtschaftliche Sektor derzeit entwickle, profitieren. „In der heutigen Zeit sollten die Menschen in ländlichen Regionen nicht mehr auf wenige Buslinien mit starren Abfahrtszeiten angewiesen sein“, erläutert Geschäftsführerin Astarte Buono ihre Vision. Aber auch die digitale Vernetzung von Ärzten mit ihren Patienten oder ein digitaler Lieferservice für das Angebot der regionalen Hofläden könnten die Lebensqualität der Winsener deutlich steigern.

Wichtig sei, dass die Politik diese Chancen erkenne und fördere – statt sich als Bremsklotz zu erweisen. Da sei man mit Bürgermeisterkandidatin Susanne Menge ganz auf einer Wellenlänge. „Wir brauchen eine Bürgermeisterin, die das Potential von Winsen erkennt und unsere schöne Kreisstadt aus dem digitalen Dornröschenschlaf holt“, beendet Buono ihren Vortrag. „Die Digitalisierung macht vielen Menschen Angst. Dabei kann sie das Leben der Bürger einfacher und komfortabler machen – wenn man sie richtig nutzt.“

LarsWirnhier
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